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ERNEUEBARE ENERGIE

Windkraft und Biogasanlage

WINDKRAFT


Windkraft Seit 1994


Der Einsatz von Windenergieanlagen stellt derzeit eine der umweltfreundlichsten Energiequellen dar, da zur Stromerzeugung lediglich die Kraft des Windes genutzt wird. Die Emissionen anderer Kraftwerke werden gemindert und die Umwelt dadurch geschont – eine inzwischen anerkannte und bewährte Alternative zu Atomstromproduktion und CO2-produzierenden Energiekraftwerken. In Deutschland wird der der benötigte Energiebedarf inzwischen zu 35% aus erneuerbaren Energie Quellen abgedekt.

Auf dem Gelände des Krumbecker Hofes steht eine Windkraftanlage mit 2 MW, die pro Jahr etwa 6 Mio. kWh Strom erzeugt. Das ist der Energiebedarf von etwa 2000 Haushalten.

Der Umwelt werden damit jährlich Emissionen erspart in Höhe von:

  • 15.000 kg Schwefeloxid

  • 5.500 kg Stickoxid

  • 23.000 kg Kohlendioxid

  • 1.800 kg Kohlenmonoxid

 

Repowering ab 2016


Bereits in 1997 wurden die ersten zwei Windmühlen der Windkraft Krumbecker Hof GmbH & Co. KG in Betrieb genommen. Die beiden Enercon E40 gehörten zu den ersten, die in Serienproduktion hergestellt wurden. Nach fast 20 Jahren wurden diese beiden Anlagen abgebaut und durch eine neue Anlage auf den technologisch neuesten Stand gebracht. Die integrierte EDV-Anlage gewährleistet ein Minimum an Belastung durch Schattenwurf und Geräuschbelästigung in den umliegenden Wohnhäusern.

In 2001 wurden drei weitere Windkraftanlagen mit  2,5 MW max. Leistung in Ostseenähe erstellt. Die Laufzeit der industriell hergestellten Anlagen ist auf 20 Jahre ausgelegt. Deshalb sollen bis 2021 diese Anlagen ebenfalls durch neue und effizientere Anlagen ersetzt werden.

BIOGASANLAGE


Grüner Strom aus Kleegras und Mist


Die alternative Biogasanlage auf dem Krumbecker Hof: „Statt aus Mais in Monokultur wird aus Kleegras und Mist umweltfreundlicher Strom, Wärme und Dünger gewonnen.“

Seit dem 1. Juni 2010 betreiben wir auf dem Krumbecker Hof eine Bio-Biogasanlage. Statt mit Mais aus intensiver chemischer Landwirtschaft wird bei uns Kleegrassilage und Festmist zu Biogas vergoren. Es werden also nur Reststoffe, die im Betrieb vorhanden sind, verwertet. Dabei entsteht ein Gärrest, der nach den Richtlinien des Demeterverbandes im landwirtschaftlichen Betrieb als hochwertiger Dünger ein­gesetzt werden darf unter Zusatz von speziellen biodynamische Präparaten, die wir hier vorort von Michael Stöver entwickelt wurden. Der Gärrest aus der Biogasanlage dient auf unseren Flächen als wertvoller Nährstofflieferant, um den Bedarf der Pflanzen u.a. an Stickstoff, Phosphor und Kalium zu decken. Zusätzlich werden die Böden durch die Gärrestdüngung mit organischer Substanz angereichert, was zu einem aktiven Bodenleben und guter Nährstoffumsetzung führt.

Die Anlage auf dem Krumbecker Hof ist richtungsweisend und beispielhaft als Eigenbedarfsanlage für mittlere Landwirtschaftsbetriebe und für Biobetriebe, die auf die Umwelt und den Nährstoffkreislauf im eigenen Betrieb achten wollen.

Im Vordergrund steht hierbei nicht der maximale Stromertrag, sondern die Versorgung der Anlage mit hofeigenen Substraten ohne dabei den Getreideanbau zu verdrängen.

Was geschieht nun mit dem erzeugten Biogas aus der Vergärung in den sogenannten Fermentern? Das Gas wird gereinigt, gefiltert und als Brennstoff zu einem Motor geführt. Bei der Verbrennung des Methangases in einem 200 PS Motor im sogenannten Blockheizkraftwerk entsteht jede Menge Wärme. Diese wird an die Wohnhäuser des Hofes durch Fernwärmerohre transportiert und ersetzt vollständig Heizöl und Propangas für Warmwasser und Heizung für die 10 Wohneinheiten.

Nicht zuletzt wird Strom erzeugt, denn der Gasmotor treibt einen Generator an, zusätzlich zu den Windräder für weitere 400 Haushalte.

Dies erspart der Umwelt viel klimaschädigendes CO2 und andere Schadstoffe.

Sicherlich kann auch eine Bio-Biogasanlage nicht auf Transporte vom Acker zum Hof und vom Hof zum Acker verzichten. Allerdings beschränkt sich dies auf einen überschaubaren Rahmen. Drei mal im Jahr wird das Gras und der Klee der eigenen Felder geschnitten und innerhalb von 2 Tagen ist alles im Silo verstaut. Ebenso der Gärrest. Der wird ebenfalls innerhalb von 1 bis 2 Wochen im Jahr auf die hofnahen Felder ausgebracht.


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Verantwortlich


Gerhard Moser

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